Produkt · Shun
Shun Classic Santoku 18 cm mit Kullenschliff
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Wer Kartoffeln in dünne Scheiben schneidet oder Gurken für Salat vorbereitet, kennt das Problem: Die Scheiben haften an der Klinge. Das Shun Classic Santoku mit Kullenschliff begegnet dem mit kleinen Vertiefungen an den Klingenflanken. Ansonsten bietet es die bekannte Classic-Technik: VG-MAX-Kern, 32 Lagen Damast je Seite und schwarzer Pakkaholzgriff.
- Klingenlänge
- 18 cm
- Kernstahl
- VG-MAX
- Lagen
- 32 je Seite
- Härte
- 61 (±1) HRC
- Kullenschliff
- ja
- Griff
- Pakkaholz schwarz
Das spricht dafür
- Kullenschliff, der laut Hersteller das Anhaften von Lebensmitteln an der Klinge verhindert.
- VG-MAX-Kern mit 32 Lagen Damast je Seite und 61 (±1) HRC laut Hersteller.
- Durchgehender Erl im Pakkaholzgriff für Kontrolle und Balance laut Beschreibung.
Gut zu wissen
- Nicht spülmaschinenfest, der Hersteller empfiehlt ausschließlich Handwäsche.
- Die Kullen machen das Nachschärfen über viele Jahre etwas aufwendiger als bei glatter Klinge.
Unsere Einschätzung
So funktioniert der Kullenschliff
Kullen sind ovale Mulden, die oberhalb der Schneide in die Klinge geschliffen werden. Beim Schnitt bilden sich dort kleine Luftpolster, die den Kontakt zwischen feuchtem Schnittgut und Klinge verringern. Laut KAI verhindert das das Anhaften von Lebensmitteln und erleichtert unter anderem die Zubereitung von Sushi.
Den größten Effekt haben Kullen bei stärkehaltigen und wasserreichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Gurken, Äpfeln oder rohem Fisch.
Technische Daten
Der Kern besteht aus VG-MAX, auf jeder Seite folgen 32 Lagen Damaszenerstahl. KAI beziffert die Härte auf 61 (±1) HRC. Der Griff aus schwarzem Pakkaholz hat einen durchgehenden Erl. Das Datenblatt nennt ein Gewicht von 272 g, was vermutlich die Verpackung einschließt, und Japan als Herkunftsland.
Die Modellnummer DM0718 unterscheidet es von der glatten Variante DM0702.
Pflege und Nachschärfen
KAI empfiehlt ausschließlich Handwäsche und sorgfältiges Trocknen. Beim Schärfen gibt es eine Besonderheit: Nach vielen Jahren und häufigem Nachschleifen rückt die Schneide näher an die Kullen heran. Das ist bei normalem Haushaltsgebrauch kein akutes Thema, sollte aber bei einem Messer, das Sie lange nutzen wollen, bedacht werden.
Für den Alltag genügt ein Wasserstein mittlerer Körnung und ein feiner Stein für die Politur.
Wann die glatte Klinge reicht
Wer vor allem Fleisch portioniert, Kräuter hackt oder Zwiebeln würfelt, profitiert von den Kullen kaum. In diesem Fall ist das glatte Shun Classic Santoku die schlichtere Wahl. Optisch unterscheiden sich beide Modelle nur durch die Mulden.
Für Sushi und Sashimi ist ein Santoku ohnehin ein Kompromiss, ein spezielles Yanagiba schneidet rohen Fisch in einem langen Zug. Für den gemischten Haushaltsgebrauch ist die Kullenvariante aber ein guter Mittelweg zwischen Vielseitigkeit und Komfort.
Gegenüber Classic White und Nagare
Das Shun Classic White Santoku 18 cm hat dieselbe Klinge mit hellem, eschefarbenem Griff. Das Shun Nagare Santoku 18 cm setzt auf eine Dual-Core-Klinge aus VG2 und VG10 mit 72 Lagen und spricht Käufer an, die ein besonders aufwendiges Messer wollen. Der Kullenschliff ist innerhalb dieser Gruppe das Alleinstellungsmerkmal dieses Modells.
Fazit
Das Santoku mit Kullenschliff ist ideal für alle, die viel feuchtes oder stärkehaltiges Gemüse in Scheiben schneiden. Wer hauptsächlich Fleisch und Kräuter verarbeitet, kommt mit dem glatten Shun Classic Santoku aus. Wer eine helle Griffoptik möchte, wählt das Classic White, wer ein Spitzenmodell sucht, das Nagare.
Im Vergleich mit Alternativen: Die besten Santoku-Messer
Angebotstitel bei Amazon: KAI Shun Classic Santoku 18 cm Klingenlänge mit Kullenschliff - Damastmesser 32 Lagen VG MAX Kern - 61 (±1) HRC - Pakkaholzgriff - Made in Japan - japanisches Kochmesser Küchenmesser geschmiedet