Produkt · TOJIRO
Tojiro Fujitora Gyuto 21 cm mit VG10-Kern
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Das Fujitora FU-808 ist die Version des bekannten Tojiro DP Gyuto, die ursprünglich für den japanischen Binnenmarkt beschriftet wurde. Laut Hersteller unterscheidet sie sich nur durch das Fujitora-Logo auf der Klinge. Für Hobbyköche, die ein unaufgeregtes Gyuto mit VG10-Kern und vertrautem Griff suchen, ist es ein naheliegender Einstieg in japanische Kochmesser.
- Klingenlänge
- 21 cm
- Kernstahl
- VG10, mit 13-Chrom-Stahl ummantelt
- Härte
- keine Angabe
- Gewicht
- 210 g
- Griff
- Verbundholz mit 3 Nieten
Das spricht dafür
- VG10-Kern mit 13-Chrom-Stahl ummantelt laut Produktbeschreibung.
- Laut Hersteller technisch identisch mit der Version mit Tojiro-Logo, nur für den japanischen Markt beschriftet.
- Westlicher Griff mit drei Nieten, laut Beschreibung alterungsbeständig.
Gut zu wissen
- Eine Härteangabe in HRC fehlt im Listing dieses Gyuto.
- Die Beschreibung spricht teilweise von einem Tranchelard, was beim Messertyp verwirren kann.
Unsere Einschätzung
Klingenaufbau mit VG10
Laut Beschreibung besteht der Kern aus VG10, der mit 13-Chrom-Stahl beschichtet ist. Diese Sandwich-Bauweise, bei Tojiro DP genannt, hält den härteren Kern geschützt und macht die Klinge zäher. Geschmiedet ist die Klinge laut Datenblatt, die Schneide ist glatt ohne Kullen.
Eine Härteangabe in HRC enthält das Listing nicht. Das ist schade, weil gerade beim Vergleich mit Shun oder Yaxell die Zahl eine Orientierung geben würde.
Länge und Griff
Mit 21 cm liegt die Klinge leicht über der verbreiteten 20-cm-Klasse. Das Datenblatt nennt 210 g Gewicht. Der Griff ist aus Verbundholz mit drei Nieten, laut Hersteller alterungsbeständig. Diese Form erinnert an klassische europäische Kochmesser und erleichtert Umsteigern den Wechsel.
Die Beschreibung empfiehlt das Messer zum Schneiden von Fleisch oder Fisch und lobt die Balance. Für Gemüse ist ein Gyuto dieser Länge ebenso geeignet.
Die drei Nieten sitzen sichtbar im Griff und zeigen, dass der Erl durch den gesamten Griff läuft. Das sorgt für eine stabile Verbindung zwischen Klinge und Griff, auch wenn das Messer über Jahre täglich im Einsatz ist und häufig nass wird.
Verwirrung um die Bezeichnung
Im ersten Bullet nennt das Listing das Messer ein japanisches Tranchelard der DP-Serie. Gemeint ist hier offenbar das Gyuto selbst, der Titel spricht eindeutig von Gyuto 210 mm. Ein separates Tranchiermesser ist es nicht.
Alltag und Pflege
Die Spülmaschine schließt das Datenblatt aus. Nach dem Spülen abtrocknen, auf einem Holz- oder Kunststoffbrett schneiden und regelmäßig auf einem Wasserstein nachschärfen, dann bleibt die VG10-Schneide lange in Form. Ein Rollschleifer mit 15 Grad ist ebenfalls eine praktikable Lösung für dieses Modell.
VG10 gilt als gut schärfbar, das macht das Fujitora zu einem guten Messer, um das Schärfen auf Steinen zu lernen.
Im Feld der 20-cm-Klasse
Das Yaxell Mon Gyuto 20 cm hat ebenfalls VG10, nennt aber 61 HRC und einen 12-Grad-Winkel. Das Shun Classic Kochmesser 20 cm mit VG-MAX bietet Damastoptik und einen Pakkaholzgriff. Das Fujitora ist das schnörkelloseste der drei.
Fazit
Das Fujitora FU-808 eignet sich für Einsteiger und Pragmatiker, die ein robustes VG10-Gyuto ohne Zierrat wollen. Wer exakte Härte- und Winkelangaben braucht, wählt das Yaxell Mon. Wer Wert auf Damastoptik legt, nimmt das Shun Classic Kochmesser.
Im Vergleich mit Alternativen: Japanische Kochmesser (Gyuto) im Vergleich
Angebotstitel bei Amazon: Fujitora Saku Gyuto 210mm FU-808