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Produkt · Shun

Shun Classic Nakiri 16,5 cm für Gemüse

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Das Nakiri der Shun-Classic-Reihe ist für alle gedacht, die täglich große Mengen Gemüse schneiden. Seine rechteckige Klinge mit gerader Schneide trifft beim Abwärtsschnitt auf ganzer Länge das Brett, sodass Lauch und Frühlingszwiebeln sauber getrennt werden. Besonders ist der Schliff: KAI kombiniert einen konvexen Klingenschliff mit manueller Honung, was es von vielen anderen Nakiri abhebt.

Messertyp
Nakiri (Gemüsemesser)
Klingenlänge
16,5 cm
Kernstahl
VG-MAX, Damast mit 32 Lagen
Härte
61 (±1) HRC

Das spricht dafür

  • VG-MAX-Kern mit laut Hersteller 1,0 % Kohlenstoff, 1,5 % Kobalt und 61 (±1) HRC.
  • Konvexer Klingenschliff und manuelle Honung laut Produktbeschreibung.
  • Wird im Geschenkkarton mit Goldprägung geliefert.

Gut zu wissen

  • Als reines Gemüsemesser ersetzt es kein Kochmesser für Fleisch oder Fisch.
  • Gewicht und Griffform beschreibt das Listing nur knapp, ein Vergleich mit anderen Nakiri ist dadurch schwer.
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Unsere Einschätzung

Kernstahl und Damast im Detail

Die innere Lage besteht laut Hersteller aus VG-MAX mit 1,0 % Kohlenstoff und 1,5 % Kobalt. Kohlenstoff sorgt für Härte, Kobalt stabilisiert das Gefüge bei der Wärmebehandlung. Das Ergebnis gibt KAI mit 61±1 HRC an. Außen umgeben 32 Lagen Damast-Edelstahl den Kern und schützen ihn vor Korrosion.

Der konvexe Schliff bedeutet, dass die Klingenflanken leicht gewölbt zur Schneide hin zulaufen. Das soll laut Beschreibung dafür sorgen, dass die Klinge auch durch schwieriges Schnittgut gleitet, etwa durch harte Kürbisse oder Rotkohl.

Handhabung bei 16,5 cm Klingenlänge

Mit 16,5 cm entspricht die Länge dem üblichen Maß für Nakiri. Die hohe Klinge lässt Platz für die Fingerknöchel und dient zugleich als Schaufel, um Geschnittenes in den Topf zu befördern. Der Pakkaholzgriff entspricht dem Rest der Serie.

Das Datenblatt nennt 212 g. Dieser Wert erscheint für ein Nakiri recht hoch, er könnte den Geschenkkarton einschließen. Eine separate Angabe zum reinen Messergewicht fehlt.

Grenzen des Nakiri

Ein Nakiri hat keine Spitze und ist nicht für Knochen, Fleischzerlegung oder Fisch gedacht. Es ergänzt ein Kochmesser, ersetzt es aber nicht. Auch hier gilt: keine Spülmaschine, sondern Handwäsche und Abtrocknen.

Schneidtechnik und Brett

Ein Nakiri entfaltet seine Stärke im senkrechten Druckschnitt oder im leichten Schub nach vorn. Wiegeschnitte wie mit einem westlichen Kochmesser funktionieren mit der geraden Schneide nicht gut. Am besten arbeiten Sie auf einem Hirnholzbrett oder einer Gummimatte, denn harte Unterlagen aus Glas, Stein oder Keramik stumpfen eine Klinge mit 61 HRC schnell ab und können die feine Kante beschädigen. Der Geschenkkarton mit Goldprägung macht das Messer außerdem zu einem naheliegenden Präsent für ambitionierte Hobbyköche.

Gegen Yaxell Ketu und Miyabi 5000FCD

Das Yaxell Ketu Nakiri 16,5 cm setzt auf SG2-Pulverstahl mit 63 HRC und ist damit härter, verzichtet aber auf das Damastmuster. Das Miyabi 5000FCD Nakiri 17 cm wird als besonders dünn beschrieben, nennt aber keinen Stahl. Das Shun bietet die ausführlichste Dokumentation der drei und einen eigenständigen Schliff.

Fazit

Für Gemüseliebhaber, die bereits ein Kochmesser besitzen und eine spezialisierte Klinge mit nachvollziehbaren Herstellerangaben suchen, ist dieses Nakiri eine stimmige Wahl. Wer maximale Härte möchte, schaut zum Yaxell Ketu Nakiri. Wer nur ein Messer kaufen will, sollte zuerst zum Shun Classic Santoku greifen.

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Im Vergleich mit Alternativen: Die besten japanischen Messer: Empfehlungen nach Messertyp, Die besten Nakiri-Messer für Gemüse, Kai Shun Messer im Vergleich: Classic, Premier und Nagare

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